Visa und Mastercard sind die Zahlungsmittel, die praktisch jeder legale Anbieter annimmt. Die Einzahlung ist schnell erledigt, und anders als in Großbritannien ist die Kreditkarte fürs Online Casino in Deutschland erlaubt. Bevor du sie nutzt, lohnt sich trotzdem ein Blick ins Preisverzeichnis deiner Bank – dort steht, ob die Einzahlung teurer wird als gedacht.
Kreditkarte auf einen Blick- Firma
- deine Bank (Kartenausgeber); Visa und Mastercard stellen das Kartennetz
- Sitz
- je nach Bank
- Aufsicht
- Aufsicht über deine Bank, in Deutschland BaFin
- Gehört zu
- Kartennetze Visa und Mastercard
- Einzahlung
- sofort – Kartendaten + Freigabe in der Bank-App
- Auszahlung
- je nach Anbieter – sonst per Überweisung
- Gebühren
- manche Banken berechnen Casinozahlungen wie Bargeld (z. B. 3,5 %, mind. 5,95 €)
- Limits
- Verfügungsrahmen deiner Karte; dazu das Einzahlungslimit von 1.000 € im Monat
- In unserem Vergleich
- 10 von 10 Anbietern
- Visa Secure / Mastercard Identity Check (3-D Secure)
- Freigabe in der Banking-App
- Kartendaten liegen beim Anbieter
Gebührenbeispiel laut Preisübersicht der TARGOBANK (Stand 30.09.2026, Kreditkarte: Umsätze in Spielkasinos als „Quasi Cash“). Was deine Bank berechnet, steht in ihrem Preis- und Leistungsverzeichnis.
- Kreditkarte, Debitkarte, Kartennetz: wer was macht
- So zahlst du mit der Karte ein
- Auszahlung auf die Karte
- Was die Einzahlung mit Karte kosten kann
- Ist die Kreditkarte im Casino in Deutschland erlaubt?
- Wie sicher ist die Karte im Casino?
- Wo du mit Visa und Mastercard einzahlen kannst
- Vorteile und Nachteile
- Häufige Fragen zur Kreditkarte im Casino
- Fazit
Kreditkarte, Debitkarte, Kartennetz: wer was macht
Visa und Mastercard geben selbst keine Karten an Privatkunden aus. Sie betreiben die Kartennetze, über die Zahlungen laufen. Deine Karte bekommst du von deiner Bank – sie ist dein Vertragspartner, sie legt Verfügungsrahmen und Gebühren fest, und an sie wendest du dich bei Problemen.
Für die Einzahlung im Casino ist es fast egal, ob du eine echte Kreditkarte (Abrechnung einmal im Monat) oder eine Debitkarte (Abbuchung direkt vom Girokonto) nutzt. Unterschiede gibt es bei den Kosten: Bei einer Kreditkarte können für Casinozahlungen zusätzlich Sollzinsen anfallen.
So zahlst du mit der Karte ein
- Kasse öffnen. Wähle in der Kasse des Anbieters Visa oder Mastercard und gib den Betrag ein.
- Kartendaten eingeben. Kartennummer, Ablaufdatum und Prüfnummer (CVC) – beim ersten Mal, danach speichert der Anbieter die Karte meist.
- Zahlung freigeben. Deine Bank fragt die Freigabe über Visa Secure oder Mastercard Identity Check ab, in der Regel in der Banking-App oder per SMS-Code.
- Losspielen. Nach der Freigabe ist das Geld sofort auf deinem Spielkonto.
Auszahlung auf die Karte
Ob ein Anbieter Gewinne auf deine Karte zurückzahlen kann, hängt von ihm und von deiner Bank ab. Technisch ist das möglich, viele Anbieter zahlen aber lieber per Überweisung auf dein Girokonto aus. Welche Auszahlungswege für dein Konto freigeschaltet sind, siehst du in der Kasse unter „Auszahlung“. Rechne bei Karten-Auszahlungen damit, dass die Gutschrift einige Tage dauert.
Was die Einzahlung mit Karte kosten kann
Die meisten Anbieter verlangen für Karteneinzahlungen keine Gebühr. Teuer wird es oft auf der anderen Seite: Viele Banken behandeln Zahlungen an Casinos, Lotterien und Wettanbieter wie eine Bargeldabhebung, im Fachjargon „Quasi Cash“.
Ein Beispiel aus einem aktuellen Preisverzeichnis: Die TARGOBANK berechnet bei ihren Kreditkarten für „Umsätze in Spielkasinos, bei Lotteriegesellschaften, Wettbüros“ 3,5 % des Betrags, mindestens 5,95 €, und dazu Sollzinsen ab dem Tag der Zahlung. Bei ihrer Visa Debitkarte sind es 5,95 € pro Umsatz. Eine Einzahlung von 20 € kostet dich so fast 6 € extra.
Regel: Schau vor der ersten Karteneinzahlung ins Preis- und Leistungsverzeichnis deiner Bank und such nach „Bargeld“, „Quasi Cash“ oder „Glücksspiel“. Steht dort ein Entgelt, ist eine andere Zahlungsmethode meist günstiger.
Das Limit setzt zunächst deine Karte: Mehr als den Verfügungsrahmen kannst du nicht einzahlen. Dazu kommt die Grenze aus dem Gesetz. Für jede Einzahlung gilt außerdem das anbieterübergreifende Einzahlungslimit: grundsätzlich höchstens 1.000 € im Monat, über alle Anbieter zusammen (§ 6c GlüStV). Bevor der Anbieter deine Einzahlung annimmt, gleicht er sie mit der zentralen Limitdatei LUGAS: Das länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem. Es prüft das anbieterübergreifende Einzahlungslimit und verhindert, dass du bei mehreren Anbietern gleichzeitig spielst. ab – egal, mit welcher Methode du zahlst.
Ist die Kreditkarte im Casino in Deutschland erlaubt?
Ja. In Großbritannien ist das Spielen mit Kreditkarte seit dem 14. April 2020 verboten, in Deutschland gibt es kein solches Verbot. Der Glücksspielstaatsvertrag verbietet Anbietern nur, dir selbst Darlehen zu geben (§ 4 Abs. 5) – eine Kreditkarte deiner Bank ist damit nicht gemeint.
Der Glücksspielstaatsvertrag schreibt in § 6b Abs. 4 vor, dass Zahlungen auf dein Spielkonto und von deinem Spielkonto nur über ein Zahlungskonto laufen dürfen, das auf deinen Namen bei einer Bank oder einem Zahlungsinstitut geführt wird. Ein- oder Auszahlungen über anonyme Zahlungsmittel sind im Internet nicht zulässig. Für die Karte heißt das: Sie muss auf deinen Namen ausgestellt sein. Mit der Karte von jemand anderem darfst du nicht einzahlen.
Achtung: Eine Kreditkarte macht es leicht, Geld auszugeben, das du noch nicht hast. Spiele nur mit Geld, das du übrig hast – und nutze das Einzahlungslimit beim Anbieter, um dir selbst eine Grenze zu setzen, die unter dem gesetzlichen Höchstwert liegt.
Wie sicher ist die Karte im Casino?
Jede Karteneinzahlung musst du gegenüber deiner Bank bestätigen: Das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz verlangt dafür eine starke Kundenauthentifizierung (§ 55 ZAG), umgesetzt über 3-D Secure – bei Visa unter dem Namen Visa Secure, bei Mastercard als Identity Check. Ohne deine Freigabe in der App geht keine Zahlung durch.
Der Nachteil gegenüber PayPal oder Apple Pay: Der Anbieter bekommt deine Kartendaten und speichert sie für spätere Zahlungen. Prüfe deshalb regelmäßig deine Kartenumsätze.
Wo du mit Visa und Mastercard einzahlen kannst
| Anbieter | Einzahlung ab | Auszahlung | Willkommensangebot | |
|---|---|---|---|---|
| 5 € | 1–3 Tage | Bonus bis 100 € + 100 Freispiele | Zum Anbieter | |
| 1 € | 1–4 Tage | Bonus bis 100 € + 100 Freispiele | Zum Anbieter | |
| 10 € | 1–3 Tage | Bonus bis 40 € + 100 Freispiele | Zum Anbieter | |
| 10 € | bis 24 Stunden | Bonus bis 100 € + 80 Freispiele | Zum Anbieter | |
| 10 € | 0–3 Tage | Bonus bis 100 € | Zum Anbieter | |
| 10 € | 1–5 Tage | Bonus bis 100 € | Zum Anbieter | |
| 1 € | 2–5 Tage | Bonus bis 80 € + 400 Freispiele | Zum Anbieter | |
| 10 € | bis 24 Stunden | Bonus bis 100 € | Zum Anbieter | |
| 10 € | 1–5 Tage | Bonus bis 80 € + 100 Freispiele | Zum Anbieter | |
| 5 € | 1–5 Tage | 100 Freispiele | Zum Anbieter |
Zahlungsmethoden und Auszahlungsdauer laut Anbieter, Oktober 2026. Ob Kreditkarte bei einem Anbieter auch für Auszahlungen und für den Willkommensbonus zählt, steht in seiner Kasse und den Bonusbedingungen.
18+ · Angaben laut Anbieter, Stand Oktober 2026 · Es gelten die Bonusbedingungen des jeweiligen Anbieters · Glücksspiel kann süchtig machen.
Werbehinweis: Links mit „Zum Anbieter“ sind Partnerlinks. Registrierst du dich darüber, erhalten wir unter Umständen eine Provision – für dich entstehen keine Kosten. Auf die Auswahl und die Reihenfolge hat das keinen Einfluss: Wir listen nur Anbieter mit deutscher Erlaubnis und sortieren nach dem Umsatz, den der Willkommensbonus je Euro Bonus verlangt.
Vorteile und Nachteile
Vorteile
- Bei praktisch allen legalen Anbietern akzeptiert
- Kein zusätzliches Konto nötig
- Jede Zahlung per 3-D Secure abgesichert
Nachteile
- Viele Banken rechnen Casinozahlungen wie Bargeld ab
- Bei Kreditkarten fallen eventuell Sollzinsen an
- Auszahlung auf die Karte nicht überall möglich
Häufige Fragen zur Kreditkarte im Casino
Ist das Spielen mit Kreditkarte in Deutschland verboten?
Nein. Anders als in Großbritannien gibt es in Deutschland kein Kreditkartenverbot fürs Online-Glücksspiel. Die Karte muss aber auf deinen Namen laufen.
Warum verlangt meine Bank eine Gebühr für die Casino-Einzahlung?
Viele Banken behandeln Zahlungen an Casinos und Wettanbieter wie eine Bargeldabhebung („Quasi Cash“) und berechnen dafür ein Entgelt. Was deine Bank verlangt, steht in ihrem Preisverzeichnis.
Kann ich mir Gewinne auf die Kreditkarte auszahlen lassen?
Manchmal. Viele Anbieter zahlen lieber per Überweisung aufs Girokonto aus. Welche Wege es bei deinem Anbieter gibt, zeigt die Kasse.
Funktioniert eine Debitkarte genauso?
Ja. Visa- und Mastercard-Debitkarten nimmst du wie eine Kreditkarte; das Geld wird aber direkt vom Girokonto abgebucht, Sollzinsen fallen nicht an.
Fazit
Visa und Mastercard funktionieren bei fast jedem legalen Anbieter und sind in Deutschland ausdrücklich nicht verboten. Der Haken liegt bei deiner Bank: Rechnet sie Casinozahlungen wie Bargeld ab, kostet jede Einzahlung schnell ein paar Euro extra. Prüfe das vorher – oder zahle mit einer Methode, bei der keine Bankgebühr anfällt.
Angaben zu Zahlungsdiensten laut deren Geschäftsbedingungen, Gebühren- und Hilfeseiten (Stand: Oktober 2026), Gesetzesangaben laut Glücksspielstaatsvertrag 2021. Welche Methoden ein Anbieter für dein Konto freischaltet, zeigt seine Kasse nach dem Login. Glücksspiel ist erst ab 18 Jahren erlaubt und kann süchtig machen – Hilfe erhältst du kostenlos und anonym unter 0800 1 37 27 00.